Glossar / Investment-Lexikon: Sharpe-Ratio

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Start des "Fenja Fund Multi Strategy" war am 01. Oktober 2010 mit einem NAV von 100. Die Performance von Januar 2007 bis 30. September 2010 wurde mit den zugrunde liegenden Handelssystemen des "Fenja Fund Multi Strategy" auf realen Konten erwirtschaftet und ist gebührenbereinigt.

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Erklärung für "Sharpe-Ratio"

Anhand dieses Wertes können Anleger das Verhältnis von Ertrag und Risiko eines Fonds beurteilen. Das Sharpe ratio wird ermittelt, indem von der jährliche Durchschnittsrendite ein Zinssatz für eine risikolose Anlageform abgezogen wird. Dieses Ergebnis wird durch eine Kennzahl für die Wertschwankungen des Fonds (jährliche Volatilität) dividiert. Je höher das Sharpe ratio ist, desto besser ist der Fonds.


Die Sharpe-ratio misst die Überschussrendite eines Fonds. Hat beispielsweise ein Anleger die Wahl zwischen zwei Fonds, die beide in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von 15 Prozent erzielt haben, so dürfte er den Fonds bevorzugen, der diese mit der geringeren Volatilität erreicht hat. Hier fällt die Entscheidung also relativ leicht. Muss der Anleger aber zwischen zwei Fonds wählen, von denen der eine zwar etwas schwächer in der Rendite ist, aber auch weniger risikobehaftet, so gibt die Sharpe-ratio die notwendige Hilfestellung. Zunächst einmal enthält sie im Zähler die sogenannte Überschuss-Rendite. Darunter versteht man die über die sichere Geldmarktanlage hinausgehende Rendite. Wenn also der risikolose Geldmarkt drei Prozent und der ausgewählte Fonds zehn Prozent abgeworfen haben, so hat letzterer eine Überschussrendite von sieben Prozent. Dies wird in Verhältnis zum Risiko gesetzt (ausgedrückt als Volatilität). Eine positive Sharpe-ratio - also deutlich größer als 1 - zeigt an, dass gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet wurde. Zum anderen zeigt sie, in welchem Verhältnis diese Mehrrendite zum eingegangenen Risiko steht. Umgekehrt verdeutlicht eine negative Sharpe-ratio kleiner Null, dass noch nicht einmal die Geldmarktverzinsung übertroffen wurde. Unterscheiden sich also zwei Fonds sowohl in der erzielten Rendite als auch in der Volatilität, sollte unter sonst gleichen Bedingungen der Fonds mit der höheren Sharpe-ratio bevorzugt werden. Risiko- und Effizienzkennzahlen erhalten erst ab einem Beobachtungszeitraum von drei bis fünf Jahren Aussagekraft.


 

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