Glossar / Investment-Lexikon: Expresszertifikate

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Start des "Fenja Fund Multi Strategy" war am 01. Oktober 2010 mit einem NAV von 100. Die Performance von Januar 2007 bis 30. September 2010 wurde mit den zugrunde liegenden Handelssystemen des "Fenja Fund Multi Strategy" auf realen Konten erwirtschaftet und ist gebührenbereinigt.

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Erklärung für "Expresszertifikate"

Expresszertifikate sind laufzeitbegrenzte Produkte für seitwärts tendierende oder moderat steigende Märkte. Sie beziehen sich auf einen Basiswert, in der Regel eine Aktie, einen Aktienkorb oder einen Index. Trotz der teilweise mehrjährigen Laufzeit der Expresszertifikate, bieten diese die Chance einer Sonderzahlung, wenn sie bereits deutlich vor ihrem Laufzeitende fällig werden. Dies geschieht immer dann, wenn der Basiswert am Ende einer Betrachtungsperiode, zum Beispiel nach einem Quartal oder nach einem Jahr, gleich oder höher notiert als an ihrem Anfang. Der Anleger in einem Expresszertifikat erhält dann den Emissionswert des Zertifikats zuzüglich dieser Sonderzahlung erstattet.

Falls diese Bedingung in der ersten Betrachtungsperiode nicht erfüllt ist, hat der Investor die Chance auf vorzeitige Rückzahlung in jeder der folgenden Perioden. Die angesprochene Sonderzahlung erhöht sich dabei in jeder Periode. Schafft es der Basiswert auch am Ende des letzten Betrachtungszeitraums nicht oberhalb des Startniveaus dieser Periode zu enden, bekommt der Anleger am Laufzeitende des Zertifikats den aktuellen Gegenwert des Basiswerts erstattet.

Manche Expresszertifikate werden auch mit einer Untergrenze, einem Risikopuffer nach unten, ausgestattet. Wird dieser am Laufzeitende nicht berührt oder durchbrochen, gibt es wenigstens den Emissionswert zurück.

Diese Expresszertifikate eignen sich für einen stabilen, leicht fallenden oder leicht steigenden Basiswert. Dann erzielt der Anleger eine vor Emission eindeutig festgelegte Rendite, die höher sein kann als die Kurssteigerung der Aktie oder des Index. Bei kräftig steigenden Kursen verdient er weniger als mit dem zugrunde liegenden Basiswert. Zwischen den Beobachtungstagen darf das Expresszertifikat in die Verlustzone geraten, denn wichtig ist einzig und allein, dass an einem der Beobachtungstage das Startniveau erreicht wird. Nach unten haben die Anleger das volle Verlustrisiko. Denn selbst wenn die Zertifikate einen Risikopuffer besitzen, können sie genauso viel verlieren wie eine Aktie oder ein Index. Nämlich dann, wenn der Kurs des Expresszertifikats am Fälligkeitstag auf oder unter der Untergrenze liegt. Theoretisch besteht sogar ein Totalverlustrisiko.


 

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